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Natur & Kultur e.V.  LabSaal Lübars

                                       

Tänze des Universellen Friedens

Tanzwochenende im LabSaal
mit Noor und Akbar Helweg aus Holland 


13. - 14. Oktober 2018

Thema:  Schönheit erleben

                              

DER ERSTE FRIEDEN

Der erste Friede, der wichtigste, ist der, welcher in die Seele des Menschen einzieht; wenn die Menschen ihre Verwandtschaft, ihre Harmonie mit dem Univer-sum einsehen und wissen, dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt. Und dass diese Mitte tatsächlich überall ist; sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Friede.
Alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.

Der zweite Friede ist der, welcher zwischen einzelnen
geschlossen wird.

Und der dritte ist der zwischen Völkern.

Doch vor allem sollt ihr sehen, dass es nie Frieden zwischen Völkern geben kann, wenn nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher innerhalb der Seele wohnt.

INDIANISCHE WEISHEIT DER NAVAHO

Allgemeine Information zu den Tänzen:

 Die Tänze des Universellen Friedens ...

schöpfen aus vielen verschiedenen Traditionen der Welt und basieren auf Gesängen, Mantren und Gebeten, die wir miteinander singen und tanzen. Die Tänze berühren durch ihre Schlichtheit und Tiefe und sind einfach zu erlernen. Unterschiede werden zur Bereicherung, Körper und Geist finden in der Bewegung zueinander und vertiefen die spirituelle Erfahrung. Die Tänze helfen, mit uns selbst und der Welt wieder in Einklang zu kommen und das Herz zu öffnen. Innerer Friede schafft Raum für die Begegnung mit dem Anderen und macht uns bewusst, dass wir mit allen Wesen dieser Erde verbunden sind.

Samuel L. Lewis (1896 - 1971)…

…der Gründer der Tänze, war ein mystischer Sucher von außergewöhnlicher Tiefe. Gleichzeitig war er einer der ersten, die sich mit ökologischer  Landwirtschaft beschäftigten.

Aus einer amerikanisch-jüdischen Familie stammend vertiefte er sich nicht nur in die jüdische Mystik, die Kabbala, sondern lernte bei verschiedenen Lehrern seiner Zeit, unter ihnen der indische Sufimeister  und Musiker Hazrat Inayat Khan (1882 - 1927), der ihn mit seiner Botschaft von der Einheit aller Religionen begeisterte und inspirierte.

Auf seinen späteren Reisen nach Ägypten, Indien, Pakistan und Japan vertiefte Samuel L. Lewis sein Wissen über die verschiedenen Religionen, wurde als Yoga-Lehrer bestätigt und als Rinzai-Zen-Meister eingeweiht. Des weiteren erhielt er eine Einweihung als Murshid im traditionellen Sufi-Orden der Chisti.

Um seine Schüchternheit zu überwinden, begann er, an Volkstänzen teilzunehmen. Diese Tänze und seine spirituellen Erfahrungen führten schließlich zu der Vision eines Tanzes, der alle religiösen Strömungen vereinen würde. Ruth St. Denis (1879 - 1968), feministische Pionierin des modernen Ausdruckstanzes, ermutigte ihn, seine Vision zu verwirklichen. Beide verband eine herzliche Freundschaft.

Bereits über 70 Jahre alt, schuf Samuel L. Lewis noch etwa 50 Tänze. Heute gibt es ungefähr 500 Tänze, die überall in der Welt getanzt werden. Und nachfolgende Tanzlehrer schaffen weitere neue Tänze. Diese Friedens - b e w e g u n g  wächst weiter.

 

Text zu dem Porträt:

Noor Helweg-McGuigan, geboren in New York, erlebte dort 1970 Samuel L. Lewis noch persönlich. Seit 1971 leitet sie die Tänze in den USA und Europa. Noor studierte Kunst und arbeitet außer als Tanzleiterin noch als Yogalehrerin. 1972 lernte sie...

Akbar Helweg kennen, der sie seitdem auf der Trommel und der Santoor begleitet.

Akbar ist Grafiker, Fotograf und Musiker.

Beide sind anerkannte Mentoren der internationalen Mentor Teachers Guild der Tänze.

1989 begannen Noor und Akbar auch in Deutschland die Tänze zu leiten.

Seit 1992 bieten sie Ausbildungs- und Vertiefungskurse an und kommen einmal im Jahr in den LabSaal, jetzt schon zum 22. Mal.

  

Tanzwochenende:

Zeit:              Samstag,    13. Oktober 2018   10 - 17 Uhr
                     Sonntag,     14. Oktober 2018   10.30 - 16.30 Uhr

Bitte bequeme Kleidung, weiche Schuhe oder Socken mitbringen, auch Decken oder Kissen,
und etwas zu Essen und Trinken für das gemeinsame Buffet. Geschirr ist vorhanden.

Anmeldung und Info bitte über:

Rosemarie Boerstinger                  Parkstr. 11                16761 Hennigsdorf

Tel.:                                                    (03302)  27 20 42

Kosten:                                            115,-- / 135,-- € nach eigener Einschätzung

Wer noch Fragen dazu haben sollte, kann mich gern anrufen.